AQUA in Magdeburg

Am 6. Juli 2011 wurde die Veranstaltungsreihe „AQUA in Ihrer Region“ durch die Informationsveranstaltung in Magdeburg fortgeführt. Die Hochschule Magdeburg-Stendal bot diesmal den Veranstaltungsrahmen. Prof. Dr. Andreas Geiger begrüßte als Rektor der Hochschule die Anwesenden und verband damit auch den Dank an die anderen Hochschulen, die im Rahmen der Veranstaltung das Angebot genutzt hatten, um ihre AQUA-Studienergänzungen mit Infoständen zu präsentieren.

Die Informationsveranstaltung bot rund 70 Gästen die Möglichkeit, alles rund um das Programm AQUA zu erfahren. Fragen im Nachgang zum Vortrag von Frau Maur, Leiterin der Programmstelle AQUA, bezogen sich vor allem auf den Umgang mit den bedingt durch das Anerkennungsgesetz vermuteten Anstieg an Qualifizierungsbedarfen und die Fragen der Zertifizierung.

 

Imbiss und Informationsaustausch in der Mittagspause.

 

Der Infomarkt präsentierte alle Weiterbildungsangebote aus der östlichen Region: Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Umwelttechnik und Recycling an der Fachhochschule Nordhausen, Mechatronik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig sowie den Fachsprachkurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler am Institut für Berufspädagogik in Magdeburg. Die Studienergänzungen Bauwesen an der Bauhaus-Universität Weimar, Maschinenbau an der Hochschule Magdeburg-Stendal und Tourismusmanagement an der Harzer Hochschule in Wernigerode stellten darüber hinaus die Konzeption, die Rahmenbedingungen und die Ergebnisse der Maßnahmen ausführlicher vor.

Ergänzt wurden die Präsentationen durch die persönlichen Berichte von Teilnehmenden und Absolventen, die ihren Berufsweg mit allen Hürden sehr anschaulich darstellten. Herr Sohst schilderte, warum für ihn als 52-jähriger Ingenieur die Studienergänzung Maschinenbau genau das richtige Angebot ist, nach dem er auf dem gesamten Weiterbildungsmarkt in Deutschland gesucht hatte. Wie ihm durch die Teilnahme an derselben Studienergänzung der direkte Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt gelang, konnte Herr Zarochentsev, Elektroingenieur aus Russland, berichten. Er arbeitet heute als Ingenieur in der Regenerativbranche.

 

E. Sohst
A. Zarochentsev
M. Schaab
N. Mohamed Abdali

 

Frau Schaab stellte ihre jetzige Berufstätigkeit in der Tourismusbranche vor und Herr Naser Mohamed Abdali beschrieb seine persönliche „Odyssee“ in Deutschland, die ihn als Flüchtling aus dem Irak nach vielen Jahren des Wartens erst durch die Studienergänzung Bauwesen dem Ziel als Bauingenieur in Deutschland tätig zu werden, näher gebracht hatte.

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