Regenerative Energietechnik in Osnabrück gestartet
Die Studienergänzung Regenerative Energietechnik ist am 4. Juli mit insgesamt 19 Personen gestartet. Darunter sind vier deutsche Bewerber und drei Frauen. Die Gruppe ist multikulturell besetzt, neben Deutschland kommen die Teilnehmer/-innen aus Ländern wie Armenien, Marokko, Irak, Iran, Kasachstan, Moldawien, Portugal, Russland und der Ukraine. Alle waren aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands mit hohen Erwartungen an die bevorstehende Zeit angereist.
Die Studienergänzung wird an der Fachhochschule Osnabrück angeboten und in Kooperation mit der NWA Osnabrück durchgeführt.
Am Begrüßungstag wurden die Teilnehmenden von Frau Poerschke und Dr. Gleisner sowie Frau Prof. Rosenberger und Prof. Kuhnke herzlich empfangen und über den Ablauf der ersten Woche und den Stundenplan informiert. Anschließend lernten sich die Teilnehmenden im Zweiergespräch kennen und tauschten ihre Biografien aus.
Danach informierte Prof. Kuhnke mit einem Gang über den Campus über die unterschiedlichen Einrichtungen des Fachbereiches. Bereits am Nachmittag stand ein Besuch der Labore auf dem Programm und beim abendlichen Begrüßungsgrillen konnte die Gruppe weitere Hochschulprofessorinnen und -professoren kennenlernen.
Mit der Studienergänzung Regenerative Energietechnik werden arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker auf einen Einsatz im Themenfeld der Regenerativen Energien vorbereitet. Die Teilnehmenden aktualisieren ihre Grundlagenkenntnisse in den Fächern Mathematik, Thermodynamik, Fluidmechanik, Regelungs- und Steuerungstechnik, Leistungselektronik und Elektrische Energienetze sowie Messtechnik und Sensorik. Darüber hinaus werden spezielle Wirtschaftslichkeitsbetrachtungen erneuerbarer Energien vermittelt.
In der ersten Woche startet die Maßnahme mit praxisnahen Projektarbeiten, bei denen die Teilnehmenden in spontanen Kleingruppen eine solarbetriebene Kaffeemaschine, einen Plan und ein Modell für ein energetisch optimales Bürogebäude oder Wohnhaus beziehungsweise den Bau einer Klein-Windkraftanlage bearbeiten können.
(Dieser Beitrag wurde am 08.07.2011 online gestellt.)






