Migrantinnen in Arbeit
Nach wie vor sind die Beschäftigungschancen für zugewanderte Frauen schlecht. Obwohl viele Migrantinnen über akademische Abschlüsse verfügen, ist ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt sehr schwierig. Zum einen wissen viele potenzielle Arbeitgeber nichts über die Wertigkeit des Ausbildungsstands der einzelnen Migrantin, weil sie das Ausbildungssystem des Herkunftslands nicht kennen. Zum anderen fehlen Migrantinnen oft Mut, Selbstvertrauen und auch Kenntnisse und Fertigkeiten, sich bei der Arbeitssuche angemessen zu präsentieren.
Ziel des Projekts „Migrantinnen in Arbeit“ ist, die gesellschaftliche und berufliche Partizipation akademisch vorgebildeter Migrantinnen zu verbessern und insbesondere ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Mit Hilfe von Trainings und Begegnungen mit einheimischen, im Beruf stehenden Akademikerinnen werden sie dabei unterstützt, sich persönliche, berufsrelevante Netzwerke aufzubauen. Durch moderierte Kontakte mit Arbeitgebern und durch Praktika in Betrieben erhalten sie konkrete Einblicke in die Arbeitswelt und lernen, ihre beruflichen Qualifikationen adäquat darzustellen sowie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Unser Projektpartner ist der Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit e.V. (kargah) und bezuschusst wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).





