Best Practice gegen den Fachkräftemangel

Die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern ist abgeschlossen: Bis Ende des Jahres 2022 wird die global agierende Gen Re fünf Studierende aus dem Netzwerk der OBS fördern. Die General Reinsurance Corporation (Gen Re) ist eines der weltweit führenden Rückversicherungs-Unternehmen und verfügt über mehr als 40 Niederlassungen weltweit. Auftakt der Kooperation mit der OBS war das doppelte Firmenjubiläum im letzten Jahr: 100 Jahre in den USA und 175 Jahre in Deutschland. Die Stipendien sind sowohl Teil der globalen Diversity, Equity & Inclusion-Aktivitäten des Unternehmens als auch erfolgsversprechende Best Practice gegen den Fachkräftemangel. Im Rahmen des Stipendiums erhalten Studierenden die Gelegenheit, ein Praktikum bei Gen Re zu absolvieren.

Im Interview schildern vier der Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie die Förderung nutzen und wie ihre Zukunftspläne aussehen.

Das Stipendium von Gen Re sollte unter anderem den Corona-bedingten Wegfall studentischer Nebenjobs kompensieren. Wie hat sich das Stipendium auf Ihre finanzielle Situation ausgewirkt, was hat Ihnen das Stipendium ermöglicht?

Haitham Jwaid: Es hat mich motiviert, weil ich gerne intensiv lerne, wenn es mir finanziell als Student gut geht und ich mir alle notwendigen Materialien besorgen kann. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um einen Online-Webentwicklungskurs zu kaufen und zu absolvieren. Außerdem habe ich in den Ferien einen zusätzlichen Englischkurs belegt und besuche derzeit einen weiteren Kurs für Wirtschafts-Englisch. Durch das Stipendium kann ich meine Zeit nützlich investieren.

Majd Hanna: Das Stipendium gibt mir eine finanzielle Absicherung während des Studiums, ich konnte dank dieser Unterstützung auf einen Nebenjob verzichten und mich nun ganz auf das Studium konzentrieren.

Mohamad Anas Alhasan: Die Studienfinanzierung in einem neuen Land ist eine der größten Herausforderungen für Studierende. Dieses Stipendium hat mich zum einen motiviert, neue Projekte in meinem Studienbereich anzufangen. Zum anderen konnte ich insgesamt mehr Zeit in mein Studium investieren, was positive Auswirkungen auf meine Noten hatte. Darüber hinaus hat das Stipendium einen sehr großen Eindruck auf meine Professoren, mein soziales Umfeld, Sachbearbeiter und sogar potenzielle Arbeitgeber gemacht.

Rama Eissa: Das Stipendium hat meine finanzielle Situation so beeinflusst, dass ich mich gerade in meinem letzten Bachelor-Jahr auf mein Studium und meine Forschung fokussieren konnte statt einen Nebenjob anzunehmen, der mir nur kurzfristige finanzielle Benefits gebracht hätte.

Wo sehen Sie sich in fünf oder zehn Jahren?

Jwaid: Ich bin sehr motiviert, mich in den nächsten fünf Jahren persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Besonders motiviert mich auch die Tatsache, dass ich damals von der Otto Benecke Stiftung e.V. und im Rahmen des Studienprogramms HessenFonds gefördert wurde und nun auch Unternehmensstipendiat bin. Das ist für mich sehr besonders und gibt mir den Ansporn, mich zu engagieren und mein Bestes zu geben.

Hanna: In fünf Jahren ist mir wichtig, dass ich mich fachlich stark weiterentwickle und mein Wissen kontinuierlich ausbaue. Unbedingt möchte ich noch sehr viel lernen und zugleich spannende Projekte umsetzen.

Alhasan: Mein Hauptziel ist, mich in den nächsten fünf Jahren weiterzuentwickeln und mein Bestes zu geben. Ich freue mich, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Ich bin sehr gespannt auf meine Zukunft.

Eissa: In fünf Jahre sehe ich mich als spezialisierte Informatikerin im Feld Robotik und Künstliche Intelligenz. In zehn Jahren wäre es mein Traum, eine eigene Firma in diesem Bereich zu gründen.

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