In 22 Monaten operativer Projektarbeit hat sich das Projekt fest im Rheinischen Revier etabliert und einen relevanten Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels geleistet. Zielgruppe waren insbesondere geringqualifizierte Beschäftigte sowie Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungsträgern, Arbeitsagenturen und Migrantenselbstorganisationen konnten Personengruppen erreicht werden, die bislang nur schwer Zugang zu beruflichen Qualifizierungsangeboten hatten. Die Qualifizierungsagenten fungierten dabei als zentrales Bindeglied zwischen Betrieben, Beschäftigten und Qualifizierungsstrukturen.
Nachweisbare Projekterfolge
• 2.140 Kontaktaufnahmen mit Unternehmen
• 235 Kontakte mit Migrantenselbstorganisationen
• 1.860 Beratungen von Beschäftigten
• 545 abgeschlossene berufliche Qualifizierungsvereinbarungen
Von diesen Qualifizierungsmaßnahmen wurden 7 % bereits während der Projektlaufzeit abgeschlossen, 22 % gestartet, und 70 % beginnen im Jahr 2026. Der hohe Anteil der erst im Folgejahr startenden Maßnahmen ist insbesondere auf umfangreiche und zeitintensive bürokratische Anforderungen bei der Beantragung von Fördermitteln für Weiterbildung sowie auf notwendige Abstimmungsprozesse zwischen den beteiligten Akteuren zurückzuführen. Trotz hoher Qualifizierungsbedarfe und großer Umsetzungsbereitschaft auf Seiten der Betriebe und Beschäftigten kam es dadurch zu zeitlichen Verzögerungen beim Maßnahmenbeginn.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern, Unternehmen und Stakeholdern für die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit.