Start des Modellprojektes GIDA – Gemeinsam in die Ausbildung

 

Modellprojekt für geflüchtete junge Menschenunddeutsche Jugendliche

Junge Geflüchtete und deutsche Jugendliche auf eine Ausbildung im Handwerk vorzubereiten, ist das Ziel des Modellprojektes der Otto Benecke Stiftung e.V. „Gemeinsam in die Ausbildung“ (GIDA). In Zusammenarbeit mit dem Neumühler Bildungszentrum Handwerk in Duisburg, dem Recklinghäuser Schulungs- und Servicezentrums (SuS) Vest GmbH und der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera wurde das Modellprojekt GIDA auf den Weg gebracht. Am 24.01.2017 fanden in Duisburg und Recklinghausen die Auftaktveranstaltungen statt.

Dabei konnten sich die Förderer des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie und die Projektverantwortlichen aus Bonn vor Ort davon überzeugen, dass im Projekt GIDA „alles aus einer Hand kommt“, wie der Vorsitzende des Vorstandes der Otto Benecke Stiftung, Dr. Lothar Theodor Lemper, betonte. Denn hier werden die jungen Menschen vor dem Start in eine handwerkliche Ausbildung theoretisch und praktisch auf diese Aufgabe vorbereitet. „Weg vom Nacheinander: Sprachkurs, Integrationskurs, Qualifizierung“, so Jochen Welt, Geschäftsführer der Bonner Stiftung, „sondern alles parallel“.

Damit das Projekt ein Turbo in Sachen Integration und Qualifikation wird, benötigen die Jugendlichen, die überwiegend aus Eritrea, Irak, Iran und Syrien stammen, individuelle Unterstützung. Dies schließt auch nach der Vermittlung in eine Ausbildung zum 1. September 2017 eine weitere Betreuung mit ein. Einer der Gründe, warum das Projekt mit 2,7 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, wie Referatsleiterin Frau Dr. Anette Rückert hervorhob.

Mit dem GIDA-Modellprojekt haben „die Jugendlichen später große Chancen auf dem Arbeitsmarkt“. Davon ist der Duisburger Leiter des Bildungszentrum, Dr. Frank Bruxmeier, überzeugt. Der Recklinghäuser Geschäftsführer Martin Trentmann möchte sicherstellen, dass die Teilnehmenden auch nach dem ersten Ausbildungsjahr stets offene Türen und weitere Unterstützung finden.

In Kürze startet das Modellprojekt in Gera.

Die aus allen drei Standorten gewonnenen Erfahrungen sollen in die Entwicklung weiterer Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration einfließen, damit Integration wegkommt vom langwierigen Nacheinander hin zum temporeichen Nebeneinander.

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