58 Geflüchtete und junge Deutsche starten „Gemeinsam in die Ausbildung“

Mit großem Erfolg haben 58 junge Geflüchtete aus 21 verschiedenen Herkunftsländern gemeinsam mit deutschen Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine von der OBS organisierte berufsvorbereitende Qualifizierung abgeschlossen. Über sechs bis acht Monate hinweg erhielten sie im Rahmen des Modellprojektes „Gemeinsam in die Ausbildung“ (GidA) Deutsch- und Stützunterricht, eine berufliche Orientierung in verschiedenen Gewerken sowie eine Einführung in Qualifikationsbausteine des ersten Lehrjahres. Abschließend absolvierten sie ein Betriebspraktikum. Das Besondere des Modellvorhabens: alle Angebote finden unter dem Dach der beteiligten Bildungszentren des Handwerks in Duisburg, Recklinghausen und Gera statt und ermöglichen eine enge Begleitung der Teilnehmenden durch die lokalen „Kümmerer“ bis zum Ende des ersten Ausbildungsjahres. Ein solches integriertes Förder- und Qualifizierungsprogramm ist neu in der deutschen Förderlandschaft.

Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projektes ist es, bundesweit übertragbare Erfolgsfaktoren für eine Ausbildung im Handwerk zu identifizieren und damit zur Überwindung des Fachkräftemangels in zahlreichen Handwerksberufen beizutragen. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen den Ansatz: 58 von 99 Teilnehmenden in dem Programm konnten in kurzer Zeit auf einen direkten Einstieg in einen Ausbildungsberuf vorbereitet werden. Die übrigen Teilnehmer absolvieren eine weitere Qualifizierung, um ihren Ausbildungseinstieg im kommenden Jahr zu ermöglichen. Fast 90 Prozent der Jugendlichen entschieden sich für den Einstieg in einen Handwerksberuf; die Palette reicht dabei vom Bäcker, Maurer oder Kfz-Mechatroniker bis zum Friseur oder Elektriker.

Wir wünschen den Auszubildenden einen guten Start in ihren Betrieben und viel Erfolg!

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