Leitbild und Ziele

Die OBS wurde 1965 auf Initiative der deutschen Studentenverbände gegründet. Seitdem hat sie mehr als 500.000 Zuwanderinnen und Zuwanderer, Geflüchtete, Angehörige von Minderheiten und junge Menschen in besonderen Problemlagen in Ausbildungs-, Beratungs-, Austausch- und Stipendienprogramme aufgenommen, ihre gesellschaftliche Integration gefördert und ihnen eine berufliche Zukunft eröffnet. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Bonn ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral. Er kooperiert eng mit Bund, Ländern, Kommunen, Behörden, Universitäten, Unternehmen und Verbänden.

Größter Zuwendungsgeber der OBS ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Projektgeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Europäische Sozialfonds, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie mehrere Länderministerien.

Durch ihre langjährige Erfahrung im Bereich Migration und Integration ist die OBS in der Lage, schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren, Bedarfe zu analysieren und passgenaue Lösungen anzubieten. Die OBS verfügt über die notwendigen Strukturen, um Projekte erfolgreich durchzuführen. Hohe Qualitätsstandards kennzeichnen die Arbeit der OBS. Diese werden regelmäßig kontrolliert und kontinuierlich optimiert.

Integration kann nur partnerschaftlich gelingen. Die Maßnahmen und Programme der OBS basieren auf den Prinzipien der Partizipation, der Kompetenzorientierung und der Integration auf Augenhöhe. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Schule, Beruf, Gesellschaft und Politik, damit sie ihre Erfahrungen einbringen und das Gemeinwesen mitgestalten. Die Programme dienen der Anregung und Unterstützung von Prozessen und Vernetzungen durch Eigenaktivität und Partizipation des Einzelnen. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, ihre Potenziale einzubringen.

Es ist das Bestreben der OBS, ihre erfolgreichen Bildungsangebote auszubauen und weiterzuentwickeln mit dem Ziel, Migrantinnen und Migranten ihrer Qualifikation entsprechend in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Wünschenswert wäre eine Ausweitung der Bildungsangebote in Form von Länderprojekten.

Teilnehmende aus über 60 Ländern haben bisher die Angebote der OBS aktiv genutzt.

Der Verein fördert im In- und Ausland insbesondere Maß­nahmen der politischen und interkulturellen Bildung, der Jugend- und Sozialarbeit, der Erwachsenenbildung sowie der schulischen, außer­schulischen und beruflichen Qualifizierung.

(aus der Satzung der OBS e.V.)

Zertifiziert nach AZAV

Zulassungsnummer:
376950 AZAV

FORUM MIGRATION

Das 22. FORUM MIGRATION findet am 30.11.2017 im Post Tower Bonn statt. Weitere Informationen folgen.

Berufswahl mit System

Was interessiert mich? Was kann ich? Welche Berufe passen zu mir? Mit dem von der OBS entwickelten Programm >>Berufswahl mit System kann man das leicht herausfinden.
Das Programm steht Ihnen auch als >>App zur Verfügung.

Aktuell: IQ Netzwerk Berlin

Inwiefern sich die Beratung geflüchteter Fachkräfte von der Beratung anderer internationaler Fachkräfte unterscheidet, beschreibt die Otto Benecke Stiftung e.V. gemeinsam mit dem Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg e.V. im aktuellen Newsletter des Berliner Integrationsbeauftragten: >>Berlin International 6/17, Nummer 144, S.9-10.

Start des Modellprojektes "Gemeinsam in die Ausbildung" (GIDA) , veröffentlicht am 30.1.2017